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- 1.2.2009: Ein Eulenorden für die Narren und ein ausgezeichneter Cartoonist der TLZ in Erfurt
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- 5.11.2008: Was verstehen die Deutschen unter Genuss?
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- 3.6.2008: Landesweinprämierung 2008 an Saale-Unstrut steht bevor
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Kriecht Einer durch die Stadt…
12.3.2009 von Lucky Sultan.
Bekloppt oder. Diese Meldung hat mir ein Kollege gemailt:
Ein nackt durch hessische Gießen krabbelnder Mann hat nächtens einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Frau hatte gemeldet, in der Plockstraße krieche ein nackter Mann auf allen Vieren herum. Die Polizeibeamten konnten den Mann aus Mainz kurz darauf in seinem Wagen ausfindig machen. Der 48-Jährige war mit einem extrem kleinen Stringtanga und einem Stachelhalsband bekleidet. Seine 26 Jahre alte Beifahrerin war normal bekleidet und erklärte den Beamten, sie sei mit dem Mann Gassi gegangen, weil jeder so seine Vorlieben hat.
Da soll man wohl nix hinzufügen , oder…
Geschrieben in Kurios, Fetisch, Gießen, Witz, Polizei, Aktuell, Gesellschaft | Drucken | 1 Kommentar »
Ein Eulenorden für die Narren und ein ausgezeichneter Cartoonist der TLZ in Erfurt
1.2.2009 von Lucky Sultan.
Karnevalsorden sind bei den organisierten Narren begehrt. Die Thüringische Landeszeitung (TLZ) erfreut einen Teil der Jecken seit Jahren mit einem Kampagneorden, dessen Motiv alljährlich von einem herausragenden Cartoonisten gestaltet wird. Der übrigens aus Transylvanien stammt, aber in Erfurt zu Hause ist: Nel, der mit richtigem Namen Ioan Cozacu heisst und der gerade erst den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen bekommen hat. Kein Wunder also, dass ein solcher Karnevalsorden bei den Narren besonders begehrt ist.
Und das ist er, der aktuelle Eulenorden der TLZ. Und den kann man nicht erwerben. Der Begriff Eulenorden geht darauf zurück, dass die Thüringische Landeszeitung ein illustres Maskottchen hat, nämlich einen Kauz. Und irgendwie ist ein Kauz eben eine Eule. Kauzorden würde ja auch komisch klingen, oder? Und weil die TLZ ohnehin eine intelligent gemachte Regionalzeitung ist, hat sie eben seit vielen Jahren als Maskottchen den “Kauz Kuno”. Für den Karneval wurde daraus dann die Ableitung auf den so genannten “Eulenorden”. Und der ist unter Thüringer Narren begehrt.
Kein Wunder. “Nel” alias Iaon Cozacu ist seit 1992 der Karikaturist der TLZ. Und überaus erfolgreich, wenn auch selbst total bescheiden. Nel hat schon viele Preise errungen udn hgroßartige Ausstellungen mit seinen Zeichnungen bestückt. Er zeichnet auch für die WAZ in Essen, ist aber in Erfurt zu Hause, bekam 2008 den Thüringer Journalistenpreis beim Landespresseball verliehen, wurde außerdem schon mit dem Deutschen preis für politische Karikatur ausgezeichnet. Naj, und den Preis in der Rückblende 2008 hat er eben auch ergattert. 53 Zeichner hatten ihre preisverdächtigen Motive eingeschickt - und Nel wurde der Sieger. Schon vor Jahren hat er übrigens dieses Motiv von den “besseren Soldaten” mit der TLZ publiziert und damit höchste Preise errungen.
Nel zeichnet seit vielen Jahren nicht nur die täglichen Karikaturen für die TLZ, sondern liefrt eben auch die schmucken Vorlagen für die seit mehr als einem Jahrzehnt durch gebührende Verleihung närrische geadelten “Eulenorden”. In diesem Jahr hat Nel (Bild / Fotos: tlz/ Peter Michaelis) wohl Anleitung bei der GEC, der Gemeinschaft Erfurter Carneval, genommen. Dort geht man in die 60. Session und hat thematisiert, dass es deshalb wohl “im Karton rappelt”. Also rappelt der TLZ-Kauz Kuno mit. So ist das Motiv wohl entstanden. Die Macher konnten ja nicht ahnen, dass Nel dann auch noch den Karikaturenpreis der Zeitungen bekommen würde. Folglich ist auch der von ihm gemalte Orden ein närrisches Kunstwerk. Und weil der eben auflagenmäßig nur in kleiner Stückzahl produziert und verliehen wird, ist das dekorative Blech des Cartoonisten auch was ganz Besonderes. Mehr zur Ordensverleihung kann man übrigens im TLZ-Weblog Backstage nachlesen…
Geschrieben in TLZ, Nel, Karikatur, Preise, Thüringen, Malerei, Aktuell, Erfurt, Witz, Kunst, Karneval | Drucken | Keine Kommentare »
Narren, Nieten im Nadelstreifen und der Heiligenschein
22.1.2009 von Lucky Sultan.
Auch in Thüringen sind die Narren los. “Herrliches närrisches Thüringen” titelt die Fernseh-Prunksitzung des MDR. In der Erfurter Messehalle wurde die Karnevals-Gala aufgezeichnet, am 4. Februar 2009 im MDR-Fernsehen zu sehen. Und wir waren dabei, erlebten flotte Garden, reichlich Prominenz, meist genussvoll farbenprächtig verkleidet, begegneten dem Kaiser von China, Konrad Duden, politischen Steuermännern und singenden Nieten im Nadelstreifen mit Heiligenschein…
Hier ist der Gastgeber zu sehen, Funkhausdirektor Werner Dieste als Sultan mit seiner Frau, fröhlich dem Thüringer SPD-Steuermann Christoph Matschie zuprostend. Traubenkur als Jecken-Diät. Den Politikern wurde bei der Fernseh-Gala einiges Kritische ins Stammbuch geschrieben. Auf der Festtafel getanzt wurde auch - natürlich nur vom närrischen Gesangsduo für die laufende Kamera…
Als Glanzlichter derNarren-Prunksitzung wurden gefeiert der “Kaiser von China” (Wieland Henze aus Weimar), der erst 12-jährige Frauenversteher Felix Grün vom Wanderslebener Narrenclub, der “Ausbimmler” Thomas Nicolai aus Erfurt (dort ist er auch GEC-Präsident) sowie “Konrad Duden” alias Dr. Rüdiger Grunow, gestandener Karnevalist, Begründer sowie Macher der Jenaer Karnevalsgala. Und gesanglich waren die “Anonymix” aus Suhl ein besonderes Highlight, die sowohl die Chinesen karikierten als auch die Banker als Nieten in Nadelstreifen, und eben die mit Heiligenschein aufs Korn nahmen. Ausführliches gibt es zum Karneval in Thüringen bei der TLZ und außerdem dort auch die Bildergalerie zur Fernseh-Prunksitzung.
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Ein gutes neues Jahr 2009 - Happy new year!
31.12.2008 von Lucky Sultan.
Allen Freunden & Usern wünsche ich auf diesem Weg ein gutes, friedliches neues Jahr, Gesundheit, viel Glück und Zufriedenheit!
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Was verstehen die Deutschen unter Genuss?
5.11.2008 von Lucky Sultan.
Genuss ist immer eine Geschmacksache und über Geschmack lässt sich ja trefflich streiten, weil der doch verschieden ausfallen kann. Immerhin sollen sich 73 Prozent der Deutschen selbst für Genießer halten. Aber welchen Genuss verbinden unsere Landsleute denn eigentlich damit. Ein repräsentative Studie hat sich jüngst damit beschäftigt…Immerhin soll sich das Genießerimage der Deutschen in den letzten Jahren verbessert haben. So jedenfalls das Resultat der von der Köstritzer Schwarzbierbrauerei in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa erstellten Studie. 1000 Deutsche im Alter von über 18 Jahren sind befragt worden. Und von denen meinen beispielsweise 65 Prozent, dass es die Deutschen mit ihrem “Nationalgetränk” durchaus mit den Franzosen aufnehmen können. So wie nämlich bei den Franzosen der Champagner quasi als “König der Weine” bei den Getränken ganz oben steht, rangiert das Bier als deutsches Nationalgetränk bei uns unschlagbar ganz vorn. Die Vielfalt an Biersorten, Braustätten und Biermarken in der Bundesrepublik wird ausdrücklich als ein Riesenangebot zum Genießen gesehen. Und daran kann man wohl auch die Tatsache vernachlässigen, dass natürlich hier eine Brauerei mit als Auftrraggeber der Meinungsumfrage fungierte…
Genuss fängt nach der Studie schon bei einem eher bescheidenen Geldbeutel an. Bereits bei einem monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen von unter 1500 Euro bezeichnen sich immerhin 71 Prozent der Befragten als Genießer, bei einem Einkommen von bis zu 3000 Euro sind es auch nur gerade 70 Prozent.
Was wird aber unter Genuss verstanden? Die Deutschen sind Geselligkeits-Genießer. Immerhin 90 Prozent der Befragten erklären, Aktivitäten dann am meisten zu genießen, wenn die Familie oder Freunde dabei sind. Die Thüringer haben hier bundesweit die Nase vorn: 97 Prozent sind dabei im “Boot”. Gespräche mit Freunden führen in Thüringen die so genannte “Genuss-Skala” an: 89 Prozent empfinden solche Gelegenheiten als Genuss. Anders bei den Baden-Württemberger - dort ist Musik der Genuss-Garant Nummer Eins (89 Prozent), während in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Naturerlebnisse mit 87 Prozent in der Genuss-Skala ganz oben stehen.
In Thüringen folgen auf Rang Zwei gutes Essen und Trinken (82 Prozent), hier folgen dann die Naturerlebnisse erst auf dem dritten Platz (66 Prozent) gefolgt von dem Hörgenuss mit Musik (65 Prozent). Wellness liegt übrigens im Bundesdurchschnitt wie auch in Thüringen nur auf dem fünften Platz. Während aber das Feiern von Partys im Bundesdurchschnitt mit nur 36 Prozent eher einen nachgeordneten Stellenwert hat und das Schlusslicht der Skala markiert, mögen es da die Thüringer sehr viel heftiger. Jeder Zweite (49 Prozent) gibt hier an, dass Partys für ihn Genusserlebnisse darstellen. Na also, dann wissen wir es doch - Thüringen ist eben ein geselliges Bundesland…
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Ein Weinbotschafter mit Stimm-Gewicht
26.8.2008 von Lucky Sultan.
Fernseh-Liebling und Opernsänger Gunther Emmerlich ist nicht nur ein bekennender Weinfreund, der sich dem mitteldeutschen Weinanbaugebiet besonders verbunden fühlt. Vielleicht weil er auch häufiger dabei Tropfen von Saale-Unstrut genießt. „Immerhin muss ich genau darauf achten, welche Flüssigkeiten meinen Kehlkopf passieren, denn das ist mein wichtigstes Handwerkzeug“, kommentiert der Mann mit der dunklen Stimme seine Sympathien gegenüber den fruchtigen und frischen Weinen aus der Saale-Unstrut-Region. Nun soll diese Leidenschaft auch offiziell gepflegt werden, denn Gunter Emmerlich ist jetzt „Botschafter des Saale-Unstrut- Weines“. Im Rahmen der Großen Saale-Unstrut Weinverkostung in Freyburg wurde der Künstler als Weinbotschafter vorgestellt und präsentiert.
Die Gebietsweinkönigin Marika Böhme begrüßte ihren neuen Kollegen und überreichte die offizielle Berufungsurkunde. In der folgenden Verkostung überzeugten die gebietstypischen Eigenschaften der Saale- Unstrut-Weine den Sänger einmal mehr. Die Degustation thematisierte das Terroir der hiesigen Weine, was nicht nur den Boden meint, sondern auch andere Einflüsse auf den Rebstock wie Klima, Sonneneinfallswinkel, Hanglage, Wasserhaushalt sowie die nachbarschaftliche Flora und Fauna. Diese speziellen Faktoren machen jedes Naturprodukt unverwechselbar. An Saale und Unstrut sind es etwa die Muschelkalkund Buntsandsteinböden, die zum typischen Geschmack der hiesigen Weine beitragen.
(Quelle: Weinbauverband Saale-Unstrut / Pressebüro Lies)
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Landesweinprämierung 2008 an Saale-Unstrut steht bevor
3.6.2008 von Lucky Sultan.
Mit 118 Weinen und zwei Sekten steht erneut eine große Zahl von Saale-Unstrut-Weinen zur Verkostung bei der Landesweinprämierung am 9. Juni in Freyburg an. Zwanzig Weingüter aus dem nördlichsten deutschen Qualitätswein-Anbaugebiet stellen sich dem Produktvergleich.
Die Weine stammen überwiegend aus dem Jahr 2007, das geprägt war von ungewöhnlichem Witterungsverlauf. Nach dem milden Winter und dem sehr warmen trockenem Frühjahr begann die Vegetationsphase sehr früh. Im Verlauf des durchschnittlichen Sommers regnete es ausreichend, so dass sich die Trauben prächtig entwickelten. Mit 4,8 Millionen Liter konnte so noch mehr Most geerntet werden als im Vorjahr. So können die Winzer sehr aromatische, extraktreiche und spritzige Jungweine einschenken, die in ihrem Charakter dem Ideal der hiesigen Tropfen sehr nahe kommen.
Die Prüfliste der Landesweinprämierung dominieren mit 90 Anstellungen Weißweine. Darunter finden sich 19 Weißburgunder, von denen sieben als Spätlesen und einer als Auslese etikettiert werden konnte. Mit jeweils zwölf angestellten Weinen wetteifern der Müller-Thurgau und der Kerner um den zweiten Platz der vertretenen Rebsorten. Ebenfalls zu verkosten sind zehn Riesling-Weine sowie jeweils neun Silvaner und Grauburgunder.
Zudem erwarten 24 dunkle Rebsäfte die Prüfer der Landesweinprämierung, wobei in diesem Jahr der Spätburgunder mit sieben Weinen am häufigsten vertreten ist. Der Portugieser hält sich mit fünf Anstellungen überraschend zurück und nimmt ebenso viele Listenplätze ein wie der Blaue Zweigelt. Von beiden Rebsorten reiften jeweils zwei Weine im Holzfass.
Über die Qualität der angestellten Weine urteilt eine siebenköpfige Jury mit Hilfe präzise definierter Kriterien. In diesem Jahr verkosten Sven Lützkendorf (Weinkontrolle), Wolfgang Längricht und Ellen Kafka von der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Burgenlandkreis, Hans-Albrecht Zieger (Produktionsleiter Winzervereinigung Freyburg), Rudolf Thürkind (Kellermeister Winzervereinigung Freyburg), Dr. Tobias Haufe (Weinkontrolleur Sachsen) sowie Andre Zahn (Weingut Zahn) die Rebsäfte in der mehrstündigen Degustation.
Maximal fünf Punkte kann ein Wein erreichen. Mindestens 3,5 Punkte sind für Bronze nötig, 4,0 für Silber und 4,5 für Gold. Die siebenköpfige Jury setzt sich aus erfahrenen amtlich anerkannten Weinprüfern zusammen. Die Weine werden blind verkostet, lediglich die Rebsorte und der Jahrgang sind dem Prüfer bekannt. Nach einem Punkteschema werden die Weine nach Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie bewertet.
Die Landesweinprämierung findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt und hat sich damit zum Wegweiser bei der Einordnung neuer Jahrgänge aus dem Weinbaugebiet Saale-Unstrut entwickelt.
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Verrückter Wettstreit: Bettenrennen in Friedrichroda
29.5.2008 von Lucky Sultan.
Die Kur- und Tourismusamt Friedrichroda veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 6. Juli 2008 das 13. Internationale Bettenrennen im Luftkurort Friedrichroda in Thüringen. Es handelt sich hier um ein sehr außergewöhnliches sportliches Ereignis mit richtigem Volksfestcharakter. Die Betten, welche nach einem vorgegebenen Reglement konstruiert sein müssen, können mitgebracht oder beim Veranstalter ausgeliehen werden. Gestartet wird in mehreren Klassen und bestehen aus sieben Personen, sechs Schiebern und einem Lenker.
Das Rennen verläuft durch die Innenstadt über 2 km. Entlang der Strecke sind Schikanen eingerichtet. Erste Station ist das Holzsägen. Als nächstes kommt der heiße Draht. Nachdem die Mannschaften in der Hauptstraße noch ein Puzzle zusammengesetzt haben, ist am Brauhaus das Hindernis „Wasserspritzen“ aufgebaut. Schließlich erreicht das Rennbett die Wasserdurchfahrt – den Höhepunkt für Mannschaft und Besucher. Die Bettenrenner fahren in das Schilfwasser, schwimmen durch ein Stauwehr (das Bett muss schwimmfähig sein, der Lenker darf das Bett nicht verlassen) und gelangen kurz darauf an das Ziel.
Ein Team aus Friedrichroda war Nun Ende Mai beim ZDF in Mainz (Bild) dort im ZDF Fernsehgarten zu Gast und durfte ein Rennen präsentieren. 50 Bettenrenner waren mit dem Bus nach Mainz gekommen um gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Klöppel und dem Kurdirektor Hagen Schierz das Internationale Bettenrennen auf dem Gelände des ZDF Fernsehgarten zu veranstalten. Die Anreise erfolgte bereits am Samstag, wo am Nachmittag mehrere Proben und die Generalprobe stattfanden. Schon zur Generalprobe stand fest, dass zu Beginn der Sendung der Moderator Ernst-Marcus Thomas in einem geschmückten Rennbett auf die Bühne fahren wird, um das Internationale Bettenrennen als eines der Highlights anzukündigen. Am Sonntag erhielten die Teilnehmer die Nachricht, dass eines sechs Rennbetten gegen ein Prominentenbett, gelenkt vom Fernsehkoch Armin Roßmeier geschoben durch die Band „Schon OkayBaby“ an den Start gehen würde. Die anderen vier Teams präsentierten das Rennen. Es war ein beeindruckendeer werbewirksamer Spaß für das volksfestartige Ereignis im Kurort im Thüringer Wald.
Wesentlicher Bestandteil des Rennens (4. bis 6. Juli) ist am Samstag (5.) ein Festumzug, zu welchem die einzelnen Mannschaften ihre Betten entsprechend dem Jahresthema „Dancing Queen“ schmücken. Im Anschluss werden die am besten dekorierten Betten prämiert. Am Abend wird dann im Festzelt in der Schillerstraße mit der „The Golden Sixties Band“ gefeiert. Samstag buntes Markttreiben und zum Kinderprogramm um 14 Uhr ist „Bernd das Brot“ auch eingeladen. Am Sonntag, dem 6.Juli, 15 Uhr, beginnt der Wertungslauf aller Mannschaften als Höhepunkt des Wochenendes mit anschließender Siegerehrung. Natürlich gibt es am Wochenende attraktive Rahmenprogramme für jung und alt.
Weitere Informationen sowie Ausschreibungsunterlagen erhält man bei:
Kur- und Tourismusamt Friedrichroda
Marktstraße 13/15
99894 Friedrichroda
Tel. 03623/3320-0 Fax 03623/332029
Internet: www.Bettenrennen.de www.Friedrichroda.de
E-mail: friedrichroda.kur@t-online.de
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Saale-Unstrut und Sachsen: Aufstockung der Rebflächen angesagt
13.4.2008 von Lucky Sultan.
Die ostdeutschen Weinanbaugebiete Saale-Unstrut und Sachsen dürfen wachsen. Die Agrarministerkonferenz der Länder hat sich jetzt darauf verständigt, dass Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg Neuanpflanzungsrechte zur Aufstockung traditioneller Rebflächen bekommen soll. Konkret sollen Sachsen-Anhalt und Sachsen jeweils Rechte für 31 Hektar, Thüringen und Brandenburg für jeweils 15 Hektar bekommen.
Die Entscheidung trafen die Landwirtschaftsminister der Länder bei ihrer Konferenz im sächsischen Kloster Nimbschen bei Grimma just an dem Tag, als im historischen Lichthof der Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg die 18. gemeinsame Jungweinprobe der Anbaugebiete Saale-Unstrut und Sachsen stattfand. Dort hatten 41 Winzerbetriebe insgesamt 172 Weine, 6 Sekte und 2 Seccos des Jahrgangs 2007 zur Verkostung angestellt. Dieser geschmackliche Leistungsvergleich war damit die umfangreichste derartige Degustation Mitteldeutschlands. Natürlich waren auch die Weinmajestäten der Regionen mit dabei, wie etwa die Weinkönigin von Saale-Unstrut, Marika Böhme (Bild).
In den Weinanbaugebieten Saale-Unstrut und Sachsen wurde die in Aussicht gestellte Aufstockung mit Freude aufgenommen. Anträge für zusätzliche Neuanpflanzungsrechte waren bereits gestellt worden. Rheinland-Pfalz will solche Rechte für 100 Hektar abgeben. Denn die europäische Weinmarktordnung verbietet noch die Neuanpflanzungen von Rebflächen. Nur wenn entsprechende Rechte vorhanden sind, darf gepflanzt werden. Also muss von den vorhandenen Kontingenten etwas umverteilt werden.
Saale-Unstrut bringt es aktuell auf rund 666 Hektar Rebflächen, während Sachsen mit rund 400 Hektar noch kleiner ist. Allein das Anbaugebiet Pfalz hat 23.500 Hektar, Rheinhessen ist mit rund 26.500 Hektar das größte.
Das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut erstreckt sich von Thüringen über Sachsen-Anhalt bis hin nach Brandburg vor die Tore Potsdams. Dort stehen in der Obstbaugemeinde Werder die bislang nördlichsten Rebstöcke von Saale-Unstrut, momentan auf 7 Hektar. 15 können dort aber schon bald dazu kommen. Thüringen hat aktuell mal gerade 55 Hektar, auch dort könnte um 15 Hektar aufgestockt werden. Allerdings solle im Anbaugebiet Saale-Unstrut auch künftig nur auf Qualität, nicht auf Masse gesetzt werden, betonte Weinbauverbandspräsident Siegfried Boy.
Mehr zum Thema in meinem Zeitungs-Weblog Backstage auf der TLZ-Homepage.
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Russland “erobert” die Türkei und ägyptische Urlaubs-Gefilde
10.4.2008 von Lucky Sultan.
Russische Reiseveranstalter kaufen in diesem Jahr mehr Zimmerkontingente in der Türkei als jemals zuvor. Das jedenfalls hat das bekannte Internetportal und Reiseforum “HolidayCheck” festgestellt. Der ansteigende Wohlstand der russischen Bevölkerung, die unkomplizierte Einreise in die Türkei, sowie vermehrte Billigflüge aus Russland treiben diesen Trend voran. Ein ganz normaler nachvollziehbarer Vorgang, die damals, als die deutschen Urlauber erst die italienischen und dann die spanischen Sonnenstrände eroberten…
Deutsche Urlauber müssen jedenfalls in diesem Jahr die Liegen an den türkischen Stränden mit zahlreichen Touristen aus Russland teilen. Die Meinungen darüber sind sehr geteilt, wie aktuelle Diskussionen im Reiseforum von HolidayCheck zeigen. Obwohl die Preise für eine Reise in die Türkei um rund 30 bis 40 Prozent gestiegen sind, erlaubt es der wachsende Wohlstand in der russischen Bevölkerung, sich einen Urlaub in dieser Destination zu gönnen. Eine Entwicklung, die vor allem in den letzten beiden Jahren auch sehr stark in der Baderegion am Roten Meer in Ägypten festgestellt wurde und natürlich nicht nur auf Wohlgefallen stieß - im Gegenteil.
Da Touristen aus Russland ohne komplizierte Visa-Verfahren in die Türkei einreisen dürfen, hat sich eines der Lieblingssonnenziele der Deutschen auch zu dem der Russen etabliert. Im Länderranking der bei den Russen beliebtesten Reiseziele 2008 liegt die Türkei auf dem ersten Platz, Ägypten und Tunesien folgen mit einigem Abstand. In Ägypten kam jüngst noch hinzu, dass noch alte Veträge russischen Reiseveranstaltern besonders günstige Konditionen bescherte oder Restkontingente auf eben diesem Reisemarkt superbillig verscherbelt wurden. Einige westeuropäische Länder bzw. deren Urlauber haben dies diesen Urlaubszielgebieten und ihren Hotelbetreibern übrigens verübelt.
Für den deutschen Reisemarkt hat diese Entwicklung Folgen: das Last-Minute Angebot etwa für Reisen in die Türkei in diesem Jahr wird recht spärlich ausfallen. So jedenfalls die Einschätzung der Experten von HolidayCheck. Dazu kommt, dass die zunehmende Anzahl russischer Touristen nicht für jeden deutschen Urlauber eine freudige Nachricht ist. Das liegt nicht zuletzt an dem zweifelhaften Ruf, den Urlauber aus Russland genießen. Vor allem aus (west-)deutscher Sicht. Wobei stets vergessen wird, dass wir dezutschen Urlauber eben auch nicht sonderliche beliebt sind in einigen Ländern.
Ist das häufiger transportierte Bild des russischen Pauschaltouristen tatsächlich ein realistisches, oder möchte der Deutsche nur wiederum seinem Klischee des “leidenschaftlichen Meckerers” treu bleiben?
Denn immer wieder beschweren sich Urlauber bei HolidayCheck in ihren Hotelbewertungen über den ungewöhnlich hohen Lärmpegel russischer Gäste. Besonders in Restaurants scheint es oftmals zum Eklat zwischen russischen und deutschen Urlaubern zu kommen. Es wird über schlechte Manieren, unhöfliches Drängeln am Buffet und die Masse der auf den Teller geladenen Speisen geklagt. Eine Feststellung, die ich ganz persönlich aus verschiedenen Reisen in den letzten drei Jahren in Ägypten leider bestätigen muss. Das bereitet auch einigen Hotelbetreibern wachsende Probleme.
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