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Archiv der Kategorie Urlaub

Verrückter Wettstreit: Bettenrennen in Friedrichroda

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Die Kur- und Tourismusamt Friedrichroda veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 6. Juli 2008 das 13. Internationale Bettenrennen im Luftkurort Friedrichroda in Thüringen. Es handelt sich hier um ein sehr außergewöhnliches sportliches Ereignis mit richtigem Volksfestcharakter. Die Betten, welche nach einem vorgegebenen Reglement konstruiert sein müssen, können mitgebracht oder beim Veranstalter ausgeliehen werden. Gestartet wird in mehreren Klassen und bestehen aus sieben Personen, sechs Schiebern und einem Lenker.
Das Rennen verläuft durch die Innenstadt über 2 km. Entlang der Strecke sind Schikanen eingerichtet. Erste Station ist das Holzsägen. Als nächstes kommt der heiße Draht. Nachdem die Mannschaften in der Hauptstraße noch ein Puzzle zusammengesetzt haben, ist am Brauhaus das Hindernis „Wasserspritzen“ aufgebaut. Schließlich erreicht das Rennbett die Wasserdurchfahrt – den Höhepunkt für Mannschaft und Besucher. Die Bettenrenner fahren in das Schilfwasser, schwimmen durch ein Stauwehr (das Bett muss schwimmfähig sein, der Lenker darf das Bett nicht verlassen) und gelangen kurz darauf an das Ziel.

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Ein Team aus Friedrichroda war Nun Ende Mai beim ZDF in Mainz (Bild) dort im ZDF Fernsehgarten zu Gast und durfte ein Rennen präsentieren. 50 Bettenrenner waren mit dem Bus nach Mainz gekommen um gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Klöppel und dem Kurdirektor Hagen Schierz das Internationale Bettenrennen auf dem Gelände des ZDF Fernsehgarten zu veranstalten. Die Anreise erfolgte bereits am Samstag, wo am Nachmittag mehrere Proben und die Generalprobe stattfanden. Schon zur Generalprobe stand fest, dass zu Beginn der Sendung der Moderator Ernst-Marcus Thomas in einem geschmückten Rennbett auf die Bühne fahren wird, um das Internationale Bettenrennen als eines der Highlights anzukündigen. Am Sonntag erhielten die Teilnehmer die Nachricht, dass eines sechs Rennbetten gegen ein Prominentenbett, gelenkt vom Fernsehkoch Armin Roßmeier geschoben durch die Band „Schon OkayBaby“ an den Start gehen würde. Die anderen vier Teams präsentierten das Rennen. Es war ein beeindruckendeer werbewirksamer Spaß für das volksfestartige Ereignis im Kurort im Thüringer Wald.

Wesentlicher Bestandteil des Rennens (4. bis 6. Juli) ist am Samstag (5.) ein Festumzug, zu welchem die einzelnen Mannschaften ihre Betten entsprechend dem Jahresthema „Dancing Queen“ schmücken. Im Anschluss werden die am besten dekorierten Betten prämiert. Am Abend wird dann im Festzelt in der Schillerstraße mit der „The Golden Sixties Band“ gefeiert. Samstag buntes Markttreiben und zum Kinderprogramm um 14 Uhr ist „Bernd das Brot“ auch eingeladen. Am Sonntag, dem 6.Juli, 15 Uhr, beginnt der Wertungslauf aller Mannschaften als Höhepunkt des Wochenendes mit anschließender Siegerehrung. Natürlich gibt es am Wochenende attraktive Rahmenprogramme für jung und alt.
Weitere Informationen sowie Ausschreibungsunterlagen erhält man bei:

Kur- und Tourismusamt Friedrichroda
Marktstraße 13/15
99894 Friedrichroda
Tel. 03623/3320-0    Fax 03623/332029
Internet: www.Bettenrennen.de    www.Friedrichroda.de
E-mail: friedrichroda.kur@t-online.de

Russland “erobert” die Türkei und ägyptische Urlaubs-Gefilde

Russische Reiseveranstalter kaufen in diesem Jahr mehr Zimmerkontingente in der Türkei als jemals zuvor. Das jedenfalls hat das bekannte Internetportal und Reiseforum “HolidayCheck” festgestellt. Der ansteigende Wohlstand der russischen Bevölkerung, die unkomplizierte Einreise in die Türkei, sowie vermehrte Billigflüge aus Russland treiben diesen Trend voran. Ein ganz normaler nachvollziehbarer Vorgang, die damals, als die deutschen Urlauber erst die italienischen und dann die spanischen Sonnenstrände eroberten…

Deutsche Urlauber müssen jedenfalls in diesem Jahr die Liegen an den türkischen Stränden mit zahlreichen Touristen aus Russland teilen. Die Meinungen darüber sind sehr geteilt, wie aktuelle Diskussionen im Reiseforum von HolidayCheck zeigen. Obwohl die Preise für eine Reise in die Türkei um rund 30 bis 40 Prozent gestiegen sind, erlaubt es der wachsende Wohlstand in der russischen Bevölkerung, sich einen Urlaub in dieser Destination zu gönnen. Eine Entwicklung, die vor allem in den letzten beiden Jahren auch sehr stark in der Baderegion am Roten Meer in Ägypten festgestellt wurde und natürlich nicht nur auf Wohlgefallen stieß - im Gegenteil.

Da Touristen aus Russland ohne komplizierte Visa-Verfahren in die Türkei einreisen dürfen, hat sich eines der Lieblingssonnenziele der Deutschen auch zu dem der Russen etabliert. Im Länderranking der bei den Russen beliebtesten Reiseziele 2008 liegt die Türkei auf dem ersten Platz, Ägypten und Tunesien folgen mit einigem Abstand. In Ägypten kam jüngst noch hinzu, dass noch alte Veträge russischen Reiseveranstaltern besonders günstige Konditionen bescherte oder Restkontingente auf eben diesem Reisemarkt superbillig verscherbelt wurden. Einige westeuropäische Länder bzw. deren Urlauber haben dies diesen Urlaubszielgebieten und ihren Hotelbetreibern übrigens verübelt.

Für den deutschen Reisemarkt hat diese Entwicklung Folgen: das Last-Minute Angebot etwa für Reisen in die Türkei in diesem Jahr wird recht spärlich ausfallen. So jedenfalls die Einschätzung der Experten von HolidayCheck. Dazu kommt, dass die zunehmende Anzahl russischer Touristen nicht für jeden deutschen Urlauber eine freudige Nachricht ist. Das liegt nicht zuletzt an dem zweifelhaften Ruf, den Urlauber aus Russland genießen. Vor allem aus (west-)deutscher Sicht. Wobei stets vergessen wird, dass wir dezutschen Urlauber eben auch nicht sonderliche beliebt sind in einigen Ländern.

 

Ist das häufiger transportierte Bild des russischen Pauschaltouristen tatsächlich ein realistisches, oder möchte der Deutsche nur wiederum seinem Klischee des “leidenschaftlichen Meckerers” treu bleiben?

Denn immer wieder beschweren sich Urlauber bei HolidayCheck in ihren Hotelbewertungen über den ungewöhnlich hohen Lärmpegel russischer Gäste. Besonders in Restaurants scheint es oftmals zum Eklat zwischen russischen und deutschen Urlaubern zu kommen. Es wird über schlechte Manieren, unhöfliches Drängeln am Buffet und die Masse der auf den Teller geladenen Speisen geklagt. Eine Feststellung, die ich ganz persönlich aus verschiedenen Reisen in den letzten drei Jahren in Ägypten leider bestätigen muss. Das bereitet auch einigen Hotelbetreibern wachsende Probleme.


Up, up & no way? Quo vadis - Airport Erfurt?

Diesen Beitrag, den ich in meinem Zeitungs-Weblog veröffentlicht habe, den will ich auch hier dokumentieren. Von wegen - der Osten kommt. Schön wäre es ja, gäbe es da nicht diese bitteren Erfahrungen an der deutschen “Eastside”…

Flughafen Erfurt / Foto: Peter Michaelis/TLZ

Zugegeben - ich habe meinen nächsten Sommerurlaub schon vor Weihnachten fest gebucht. Schließlich möchte man günstige Frühbuchkonditionen und darüberhinaus den besten weil am bequemsten erreichbaren Flughafen rechtzeitig absichern. Nun möchte aber auch der schon erwachsene Nachwuchs in der Familie einen Ferienaufenthalt buchen und hat mich eben dafür eingespannt, doch nach günstigen Konditionen und nach der Flügen zu schauen. Per Internet versteht sich. was ich heute abend spät auch gemacht habe. Sollte doch kein Problem sein, wo doch der Airport Erfurt (Bild/ Foto: Peter Michaelis/TLZ) quasi “vor der Haustür” liegt. Also den Flughafen angeclickt und — Fehlanzeige, große Pleite. Urlaubsverbindungen für diesen Sommer abrufen? Denkste! Bei der von mit benötigten Flugverbindung - übrigens seit einigen Jahren fest im Programm - gibt es wie auch bei anderen Urlaubsstrecken keine Infos. Was ist das denn? Jetzt, wo die meisten Leute ihren Sommerurlaub buchen möchten, ist der Airport Erfurt - infomäßig - quasi noch im Winterschlaf. Jedenfalls bricht meine Flug-Verbindungsabfrage auf der Erfurter Flughafen-Hompepage unter den “Urlaubsflügen” Ende März 2008, also diesen Monat, ab. Ist Erfurt eigentlich eine Landeshauptstadt oder was? Lieber Verkehrsminister Andreas Trautvetter: Müssen Sie hier nicht dringend eine “Schubumkehr” bewirken, Bitte - was soll das?….

Ich bin schon gespannt auf die Ausreden. Neuorientierung, Umstrukturierung, vielleicht war jemand krank oder eine Stelle verwaist? Ja ist Erfurt denn der Gemüsegarten der Provinz oder der Airport einer Landeshauptstadt? Da brechen Airlines weg, und einige Verantwortliche reiben sich verschlafen die Augen. Ein Flughafen braucht selbstverständlich - wenn er bestimmten Ansprüchen genügen will - eine entsprechende Plattform im Internet. Die aber wirklich informativ sein muss. Wenn sie das nicht ist, dann lassen potentielle Kunden und Partner davon ihre Finger. Weil man solche Unprofessionalität nicht akzeptieren kann.

Ich werde also nun meinen favorisierten Reiseveranstalter ankabeln. Bestimmt ist man dort im Bilde und hoffentlich auskunftsfreudig. Denn in Erfurt muss ich wohl noch etwas warten, bis ich Auskunft über die Sommerflugpläne bekomme. Zumindest am Airport odr auch Flughafen. Natürlich unter diesen Bedingungen nicht wörtlich (oder ersnt) zu nehmen…

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