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Archiv der Kategorie Wettbewerbe
Landesweinprämierung 2008 an Saale-Unstrut steht bevor
3.6.2008 von Lucky Sultan.
Mit 118 Weinen und zwei Sekten steht erneut eine große Zahl von Saale-Unstrut-Weinen zur Verkostung bei der Landesweinprämierung am 9. Juni in Freyburg an. Zwanzig Weingüter aus dem nördlichsten deutschen Qualitätswein-Anbaugebiet stellen sich dem Produktvergleich.
Die Weine stammen überwiegend aus dem Jahr 2007, das geprägt war von ungewöhnlichem Witterungsverlauf. Nach dem milden Winter und dem sehr warmen trockenem Frühjahr begann die Vegetationsphase sehr früh. Im Verlauf des durchschnittlichen Sommers regnete es ausreichend, so dass sich die Trauben prächtig entwickelten. Mit 4,8 Millionen Liter konnte so noch mehr Most geerntet werden als im Vorjahr. So können die Winzer sehr aromatische, extraktreiche und spritzige Jungweine einschenken, die in ihrem Charakter dem Ideal der hiesigen Tropfen sehr nahe kommen.
Die Prüfliste der Landesweinprämierung dominieren mit 90 Anstellungen Weißweine. Darunter finden sich 19 Weißburgunder, von denen sieben als Spätlesen und einer als Auslese etikettiert werden konnte. Mit jeweils zwölf angestellten Weinen wetteifern der Müller-Thurgau und der Kerner um den zweiten Platz der vertretenen Rebsorten. Ebenfalls zu verkosten sind zehn Riesling-Weine sowie jeweils neun Silvaner und Grauburgunder.
Zudem erwarten 24 dunkle Rebsäfte die Prüfer der Landesweinprämierung, wobei in diesem Jahr der Spätburgunder mit sieben Weinen am häufigsten vertreten ist. Der Portugieser hält sich mit fünf Anstellungen überraschend zurück und nimmt ebenso viele Listenplätze ein wie der Blaue Zweigelt. Von beiden Rebsorten reiften jeweils zwei Weine im Holzfass.
Über die Qualität der angestellten Weine urteilt eine siebenköpfige Jury mit Hilfe präzise definierter Kriterien. In diesem Jahr verkosten Sven Lützkendorf (Weinkontrolle), Wolfgang Längricht und Ellen Kafka von der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Burgenlandkreis, Hans-Albrecht Zieger (Produktionsleiter Winzervereinigung Freyburg), Rudolf Thürkind (Kellermeister Winzervereinigung Freyburg), Dr. Tobias Haufe (Weinkontrolleur Sachsen) sowie Andre Zahn (Weingut Zahn) die Rebsäfte in der mehrstündigen Degustation.
Maximal fünf Punkte kann ein Wein erreichen. Mindestens 3,5 Punkte sind für Bronze nötig, 4,0 für Silber und 4,5 für Gold. Die siebenköpfige Jury setzt sich aus erfahrenen amtlich anerkannten Weinprüfern zusammen. Die Weine werden blind verkostet, lediglich die Rebsorte und der Jahrgang sind dem Prüfer bekannt. Nach einem Punkteschema werden die Weine nach Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie bewertet.
Die Landesweinprämierung findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt und hat sich damit zum Wegweiser bei der Einordnung neuer Jahrgänge aus dem Weinbaugebiet Saale-Unstrut entwickelt.
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Verrückter Wettstreit: Bettenrennen in Friedrichroda
29.5.2008 von Lucky Sultan.
Die Kur- und Tourismusamt Friedrichroda veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 6. Juli 2008 das 13. Internationale Bettenrennen im Luftkurort Friedrichroda in Thüringen. Es handelt sich hier um ein sehr außergewöhnliches sportliches Ereignis mit richtigem Volksfestcharakter. Die Betten, welche nach einem vorgegebenen Reglement konstruiert sein müssen, können mitgebracht oder beim Veranstalter ausgeliehen werden. Gestartet wird in mehreren Klassen und bestehen aus sieben Personen, sechs Schiebern und einem Lenker.
Das Rennen verläuft durch die Innenstadt über 2 km. Entlang der Strecke sind Schikanen eingerichtet. Erste Station ist das Holzsägen. Als nächstes kommt der heiße Draht. Nachdem die Mannschaften in der Hauptstraße noch ein Puzzle zusammengesetzt haben, ist am Brauhaus das Hindernis „Wasserspritzen“ aufgebaut. Schließlich erreicht das Rennbett die Wasserdurchfahrt – den Höhepunkt für Mannschaft und Besucher. Die Bettenrenner fahren in das Schilfwasser, schwimmen durch ein Stauwehr (das Bett muss schwimmfähig sein, der Lenker darf das Bett nicht verlassen) und gelangen kurz darauf an das Ziel.
Ein Team aus Friedrichroda war Nun Ende Mai beim ZDF in Mainz (Bild) dort im ZDF Fernsehgarten zu Gast und durfte ein Rennen präsentieren. 50 Bettenrenner waren mit dem Bus nach Mainz gekommen um gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Klöppel und dem Kurdirektor Hagen Schierz das Internationale Bettenrennen auf dem Gelände des ZDF Fernsehgarten zu veranstalten. Die Anreise erfolgte bereits am Samstag, wo am Nachmittag mehrere Proben und die Generalprobe stattfanden. Schon zur Generalprobe stand fest, dass zu Beginn der Sendung der Moderator Ernst-Marcus Thomas in einem geschmückten Rennbett auf die Bühne fahren wird, um das Internationale Bettenrennen als eines der Highlights anzukündigen. Am Sonntag erhielten die Teilnehmer die Nachricht, dass eines sechs Rennbetten gegen ein Prominentenbett, gelenkt vom Fernsehkoch Armin Roßmeier geschoben durch die Band „Schon OkayBaby“ an den Start gehen würde. Die anderen vier Teams präsentierten das Rennen. Es war ein beeindruckendeer werbewirksamer Spaß für das volksfestartige Ereignis im Kurort im Thüringer Wald.
Wesentlicher Bestandteil des Rennens (4. bis 6. Juli) ist am Samstag (5.) ein Festumzug, zu welchem die einzelnen Mannschaften ihre Betten entsprechend dem Jahresthema „Dancing Queen“ schmücken. Im Anschluss werden die am besten dekorierten Betten prämiert. Am Abend wird dann im Festzelt in der Schillerstraße mit der „The Golden Sixties Band“ gefeiert. Samstag buntes Markttreiben und zum Kinderprogramm um 14 Uhr ist „Bernd das Brot“ auch eingeladen. Am Sonntag, dem 6.Juli, 15 Uhr, beginnt der Wertungslauf aller Mannschaften als Höhepunkt des Wochenendes mit anschließender Siegerehrung. Natürlich gibt es am Wochenende attraktive Rahmenprogramme für jung und alt.
Weitere Informationen sowie Ausschreibungsunterlagen erhält man bei:
Kur- und Tourismusamt Friedrichroda
Marktstraße 13/15
99894 Friedrichroda
Tel. 03623/3320-0 Fax 03623/332029
Internet: www.Bettenrennen.de www.Friedrichroda.de
E-mail: friedrichroda.kur@t-online.de
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Kein Witz: Hübsche Blondinen wollen sich ein Denkmal setzen
14.3.2008 von Lucky Sultan.
Verrückte Welt: In einem russischen Ostsee-Ort, dessen Name im Deutschen Bernstein bedeutet wollen “schöne Blondinen” sich selbst ein Denkmal setzen. Weil sie sonst nicht dumm sondern erfolgreich sind. Es gibt einen Wettbewerb, auch ein Komitee soll es geben, welches entscheidet. Unter den Entwürfen wird wohl aktuell die Skulptur einer nackten Frau favorisiert, die sich mit der Hand durchs lange blonde Haar fährt. Irgendwie auch Klischee, oder….?
Geschrieben in Blondinen, Russland, Ostsee, Witz, Frauen, Aktuell, Gesellschaft, Denkmal, Wettbewerbe, Trends | Drucken | Keine Kommentare »
Wettbewerb: Eingewanderte Worte - Wer bekommt die Wortschatz-Krone
1.3.2008 von Lucky Sultan.
Warum eigentlich “backstage” und nicht “hinter der Bühne”? In unserem Wortschatz lassen sich immer mehr Worte nieder, die “eingewandert” sind, aus einer fremden Sprache kommen. Manche Leute mögen das nicht, andere finden das zweckmäßig oder sogar bereichernd. Vielen Menschen ist es einfach egal. Ohnehin ist den meisten Zeitgenossen nicht bewusst, dass sie mit “eingewanderten Wörtern” hantieren, wenn sie Schokolade, Kaffee oder Tee trinken, sich ein Knäckebrot, eine Tomate, einen Keks, einen Joghurt oder ein Croissant mit Marmelade einverleiben, wenn sie nach dem Pyjama greifen, Tickets bestellen, Möbel aussuchen oder am Kiosk ein Magazin kaufen. Da haben wir den Schlamassel mit unserem Wortschatz. Welche Wörter sind eingentlich in unserer Muttersprache beheimatet, welche eingewandert, eingedeutscht. “Worte mit Migrationshintergrund” sagen dazu die Experten.Am 29. Februar endete ein internationaler Wettbewerb: Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat waren seit Anfang November auf der Suche nach dem “besten eingewanderten Wort”…
Bis heute konnten Vorschläge eingereicht werden, demnächst werden wir wohl das Ergebnis erfahren. Und uns wundern. Hunderte Worte kommen alljährlich zum Sprachschatz der Deutschen hinzu, wenn wir dem Duden folgen. Allein rund 3000 neue Wörter hat der Duden in seine aktuelle Ausgabe aufgenommen. Die Chance , in den Wortschatz aufgenommen zu werden, ist ziemlich groß. Begriffe wie Pullover, Frisör, Korrespondenz, Patient oder Elektrizität sind für uns alle doch so selbstverständlich, das kaum jemand daran denkt, hier mit “eingewanderten Worten” zu hantieren. Wer kennt sich schon genau genug aus, um sich im Tohuwabohu unserer Sprache sicher zu fühlen.
Junge Leute halten meist ohnehin nichts von solchen Fisimatenten. Sie arbeiten mit dem Laptop, rocken und chillen in ihrer Freizeit, tragen lieber T-Shirt statt Anzug. Sie downloaden Musik, lachen gerne über einen Tollpatsch, finden den aber vielleicht trotzdem cool. Den Flieger ziehen sie allerdings meist dem Jet vor. Und wenn sie neue Trends ssuchen, verlassen sie sich gerne auf die eigene Nase.
Beginnen wir nun eine Offensive für die wirklich deutsche Sprache? Ergeben wir uns Trends? Streiten wir uns und bilden wir wie in der Politik Fraktionen? Oder sehen wir in der “Einwanderung”! neuer Worte eine Reform? Ich bin an Ihrem persönlichen Statement zu diesem Thema interessiert. Vielleicht durchforsten Sie ja nun eigene Gespräche dahingehend, welche sprachliche Weltreise Sie bei einer kleinen Debatte so zurücklegen. Was bitte ist Ihr ganz persönlicher Hit bei dieser Suche, Ihr Favorit unter den “einwanderten Worten”?
Geschrieben in Wettbewerbe, Sprache, Gesellschaft, Trends | Drucken | 1 Kommentar »

